Gedichte … eingereicht von Jörg Herbig, 30. April 2010

 

Jörg Herbig
Für Chi

Deine Worte, deine Stimme
Deine Augen sind wie eine
Leuchtturmlampe im Nebel
Die Klippen bleiben hungrig
Heute Nacht, sanft geleitest
Du mich der Sonne entgegen
Mein altes Herz darf noch ein
Klein wenig länger schlagen
 


 

Jörg Herbig
Nachtwanderungsgefährten
 

Was
der Tag nicht schafft
Vollbringt die Nacht

Vereint
die Wege

Verwischt
die Grenzen
 

Leuchtende
Augen

Gelöste
Zungen

Gemalte
Bilder

Aus Grapefruit-Tee
 

Ein Schmetterling
 
 

Erklärt
die Jahreszeiten
Ein Tanzbär

Stürzt
beim Hochseilakt
 
 

Getauschte
Zitate

Wärmen
von innen

Geteiltes
Lied

Ist halbes Leid
 


 

Jörg Herbig
Sehnzehn
 

Die Welt
 
Verliert plötzlich
 
Ihren Zauber
 
Und zeigt ihr wahres
 
Gesicht
 

Es ist
 
Kantig und hart
 
Und mit eitrigen
 
Geschwülsten
 
Und offenen Wunden
 
&Uml;bersät
 

Doch
 
Es hat auch
 
Zwei Augen
 
Die
 
Dich suchen
 
Und die
 
Ihren Glanz
 
Noch nicht
 
Gänzlich
 
Verloren haben
 

Sie
 
Erwarten
 
Dich
 


 

Jörg Herbig
Vertrauen
 

Wenn
sie mich fallen lässt

Dann
soll es wie ein Schlag sein

Dann
will ich

Dass
es weh tut

Ich
will keine Rettungsleine und kein Sprungtuch

Ich
will vertrauen

In sie, in mich, in uns


 
Jörg Herbig aka Trauma (hier anklicken)
 
 

Kommentare:

Brit K. Alle toll! :o)
Aber „Nachtwanderungsgefährten“ ist mein Favorit. Ja.

Ilse Jehle wunderbare texte

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von | Dezember 1, 2010 · 9:08 pm

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