Emmas Welt – Gedanken einer Nacht I

 
Liebesbriefe (12)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Schweißgebadet schreckt sie aus dem Schlaf heraus. Schon wieder hatte sie von ihm geträumt. Es ist alles so wirr, so viele Bilder die in ihrem Geist noch nachhallen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, das weiß sie, doch mehr wird sie auch nicht in Erfahrung bringen können.

Diese Vernunft, immer nur vernünftig sein. Spürte sie doch die ganzen letzten Tage, das etwas nicht stimmt, doch sie wollte dem Gefühl nicht nachgehen und nun verfolgt es sie in die Träume.
Sie spürt immer noch die Verwirrtheit in sich und geht erst einmal ins Bad. Unschlüssig bleibt sie vor dem Spiegel stehen und schaut wie gebannt in diesem hinein. Eigentlich betrachtet sie sich noch nicht einmal wirklich, nur den Blick in ihre Augen hält sie fest. Glasklar, kein Stück verschlafen wirken sie. Als hätte sie etwas darin erkannt. Jedoch in ihrem Kopf ist nichts.
Sie bemüht sich an etwas zu denken. Es tauchen lediglich die Bilder dieser Nacht auf.
Was war das doch für ein Traum. Die Unruhe wirkt immer noch nach und wie in Trance.

Ohne den Blick von ihren stechend grünen Augen zu lassen, dreht sie den Wasserhahn auf. Sie spürt wie das lauwarme Wasser über ihre Hände läuft und immer wärmer wird. Ein erholsames Gefühl und all die Wärme machen sich in ihr breit. Sie schließt die Augen und lässt sich ganz auf das ein was sie genau in diesem Moment mit all ihren Sinnen wahrnehmen kann. Das plätschernde Geräusch des Wassers, wie es auf ihrer Haut herunter läuft und das gurgeln des Abflusses in welchen dieser Fluss hinunterfließt. Das wärmende Gefühl auf der Haut, welches gleichzeitig die Ruhe, Stille und Frische bringt und all die Anstrengung des Traumes von ihr wäscht. Sie bereitet ihre Hände wie eine kleine Schale, in der sie das Wasser auffängt, um es dann in ihrem Gesicht auszubreiten. Lange steht sie noch da. Gedanken leer. Nur wirkliche Ruhe will in ihr nicht wieder einkehren.

Sie verlässt das Bad und geht in die dunkle Küche. Bloß durch das Licht im Korridor erreicht sie ein Schimmer, welcher ihr als Beleuchtung vollkommen ausreicht um jeden ihrer Handgriffe zu erkennen. Genauso wie sie sich in diesem Dämmerlicht sehr geborgen fühlt. Sie nimmt sich ein Glas voll Wasser und ihr Blick verliert sich aus dem Fenster in die Nacht, die sie gerade sanft aufhebt und behütet umgibt.
Es ist ihr augenblicklich egal ob sie sofort wieder Schlaf findet oder nicht.
Die Stille der Nacht fängt sie auf und sie gibt sich diesem ganzen Geschehen hin. Sie spürt ganz fest, dass sie Antworten für sich darin finden wird. Nicht um sonst musste sie solch einen wirren Traum durchleben. Haben diese doch auch immer etwas zu sagen, nicht nur über die Menschen die darin eine Rolle spielen, sondern auch für sich selber. Manchmal verflucht sie so etwas, aber auf der anderen Seite ist sie auch sehr dankbar, hat es ihr und auch anderen schon geholfen, weil sie wusste was in dem Moment zu tun oder zu sagen war.

Fortsetzung folgt….

© by Emma

 

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Erstveröffentlichung:

 

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9 Kommentare

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Freunde des Liebesministeriums - Friends of the Ministry of Love, Prosa

9 Antworten zu “Emmas Welt – Gedanken einer Nacht I

  1. ♥ DANKE liebes GnBK und Renate für diesen Post und das Interesse ♥ ich freue mich schon sehr auf die nächsten 5 Teile… ♥

    • Liebe Fräulein wunder,

      leider weiß ich das nicht. Das kann nur die Autorin wissen … aber ein bischen Geheimnis muss schon sein😉 … oder?

      LG,
      die Social Secretary

      • e

        Das liegt im Auge und der Fantasie des Betrachters würde der Künstler jetzt sagen…😉
        Als Autorin dieser Geschichte, fragte mich im ersten Moment, „Was für eine Rolle spielt das ob es ein einfaches oder ein doppeltes Waschbecken ist?“ An und für sich möchte ich bei jedem Text, dem Leser so viel Raum lassen, das er auch seine eigene Vorstellung und Fantasie noch mit hineinbringen kann.
        Dann überlegte ich mir „Sollte ich jetzt die Antwort meines geistigen Auges darlegen?“
        Die Antwort ist „Nein“.
        Da es nur der erste Teil eine sechsteiligen Reihe ist und so vielleicht etwas herausnehmen könnten. Gleichzeitig ist es aber auch so das in dieser Geschichte die Gegenstände eigentlich eine Nebensächliche Rolle spielen, wie der Titel eigentlich auch schon verrät..;o))

        NUn hoffe ich liebes Fräulein Wunder, das die Antwort auf ihre Frage soweit beantwortet ist.

        LIebe Grüße an Alle.

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