Emmas Welt – Gedanken einer Nacht II

 
Liebesbriefe (13)

 

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Gedanken einer Nacht

 

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Sie sieht ihn wieder vor ihrem geistigen Auge, so wie er in diesem Traum vor ihr stand. Mit seinem ernsten und doch so liebevoll und sorgenden Blick. Wehmut und Sehnsucht machen sich in ihr breit Alles was jetzt in ihr aufbricht kann sie nicht mehr von sich weisen und zurückhalten. Zu schwer ist der Schmerz der dies auslöste.

Sie sieht ihn in ihren schönen Stunden. In vielen gemeinsamen Momenten der Zeit, seit dem sie sich zum ersten Mal begegnet waren. Die Liebe und das Vertrauen, welches seit dem ersten Moment vorhanden war. Als würden sie sich schon ewig kennen. Alles das Ganze kann sie gerade tief in sich spüren. Als würde alles wieder neu erwachen und entfachen. Es ist jedoch nur die Vergangenheit, eine Erinnerung mit dieser Geschichte die dieses auslöst. Sie lässt all das zu, in der Hoffnung das ihr das nachspüren ihr beim erkennen helfen könnte.
Alles was in ihr lebte und liebte, vor allem die Liebe zu ihm, fühlt sich so richtig an. Vom ersten Augenblick an waren all die Geborgenheit, die Sicherheit und dieses unermessliche Vertrauen. All das Sein in ihrem Wesen erwachte zum wahrhaftigen Leben. Diese grenzenlose Verbundenheit gegeben aus dem Nichts. Der Beginn des eigentlichen Lebens und der Liebe, in all der Schönheit und der gegebenen Kraft.

Noch nie zuvor verspürte sie nur annähernd alles in so einer Intensität. Sie liebte einfach nur. Sie liebte wahrhaftig, wie man es nur in seinem inneren des Seins vermag. Nichts auf diese Welt sollte ihr dieses Gefühl wieder nehmen. Sie erkannte zu sehr die Kostbarkeit dieses Geschenks, welches sie mit der ganzen Welt teilen wollte. Diese Liebe in sich zu spüren, konnte nur geteilt werden, sie alleine gab ihr auch die Kraft zu allem. Die Glückseligkeit zu erhalten und andere damit zu erfüllen.
Ihr Blick bleibt weiter irgendwo in der Ferne, der Weite der Nacht hängen. Sie nimmt wahr wie sich die Schatten der Baumwipfel bewegten, die von dem Herbstwind angetrieben wurden. Wie der Wind der sie immer wieder zu ihm trieb und aber auch half wieder abstand zu halten und loszulassen. Zu verschieden waren die Leben die sie führten und zu groß war auch die Distanz die sie überwinden mussten, bei jeder Begegnung die sie hatten.

Schon packte sie wieder der Schmerz in der Brust. Wie sehr sie ihn doch vermisste. Obgleich vermisst sie viel mehr als nur den Mann. Sie sehnte sich nach allem was den ganzen Menschen ausmachte und zu dem machte was er war.
Die Gedankenreise auf der sie waren und all das was diese Verbindung ausmacht. Umso schwerer fällt es ihr diese so spürbare Verbindung zu ertragen. Immer zu wissen wie es dem anderen geht. Immer vernünftig zu sein und auf den anderen Rücksicht zu nehmen, denn der Verstand sagte beiden immer wieder, es ist falsch das ihr Euch liebt.
Dennoch, was nützt der Verstand, wenn sich alles andere gut und richtig anfühlt. Nichts von dem was geschehen war, fühlte sich falsch an.

Fortsetzung folgt….

© by Emma

 

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Links:

  1. Gedanken einer Nacht I

Erstveröffentlichung:

 

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Prosa

Eine Antwort zu “Emmas Welt – Gedanken einer Nacht II

  1. Irgendwie ist es schon spannend, obwohl es nicht die Erstveröffentlichung ist…;o) Ich danke dir wiedereinmal vom Herzen liebe SoSe und dem GnBK.
    LIebe Grüße Emma

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