Gedanken einer Nacht VI – Emmas Welt

 
Liebesbriefe (17)

 

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Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Alle Menschen die sie liebt, hat sie losgelassen und sie trägt sie in ihrem Herzen und in ihrer Verbundenheit. Hat sie ihn wirklich losgelassen oder ist da mehr? Wieso reicht ihr diese spürbare Verbindung ohne einen weiteren Kontakt nicht aus? Wieso kann sie nicht einfach vernünftig sein und alles so laufen lassen wie es in diesem Moment ist? Wie sie beide, jeder aus seiner eigenen Sicht annehmen das es vernünftig und somit richtig wäre. Warum denkt jeder von beiden, dass er den anderen nicht gut tun würde und Schaden zufügen würde?
Dieses Gedankengewirr will sie nicht. Sie ist jetzt hier in ihrer Küche und alles ist so wie es ist und nichts anderes. Sie ist in ihrem Raum, der ihr eigentlich alles gibt was sie braucht, versucht sie sich zu ermahnen,

„Die Nacht ist fast vorbei und du geisterst hier herum, wie ein gehetztes Tier, welches das Gefühl hat, sein Ende ist gleich da!“

Mit festen und klaren Blick sieht sie wieder aus dem Fenster. Der Wind hat sich etwas beruhigt und langsam beginnt die Wolkendecke wieder aufzureißen.
Vereinzelt blinkt ein Stern zu ihr herunter. All ihre Gedanken lässt sie los und gibt sich ganz diesem Anblick hin. Die absolute und befreiende Leere. Sie fühlt sich in dem Moment einfach nur frei und dankbar erfüllt für das Erleben dieses Schauspiels der Natur, welches sich da vor ihren Augen auftut. Wie gebannt lässt sie alles ziehen, wie die Wolken die am Himmel gehen. Sie spürt wie ihr währenddessen die warmen Tränen über die Wange laufen. Nichts was sie halten kann. Nichts was dies bedarf. Immer mehr Sterne und ein Gefühl was sie noch mehr zusammenfahren lässt. Sie wagt es kaum zu deuten, doch kann sie nicht umhin es zu tun.

„Ich liebe ihn einfach viel zu sehr. Alles würde ich geben. Ich würde alles was ich hier habe, für ihn aufgeben.“

„Alles was hier ist, ist nichts. Also wovor sollte ich Angst haben.“

„Es ist und gibt nichts Falsches an und in der Liebe. Nein ich werde sie nicht mehr unterdrücken. Es ist falsch das Rechte und Gute zu verleugnen und von sich zu weisen.“

„Ja, ich liebe ihn so wie er ist und ich kann mir einfach nichts Schöneres vorstellen, als unsere diese besondere Verbundenheit auch zu leben und zu erleben, mit allem was dazu gehört.“

Sie macht eine kurze Pause in ihrem vor sich hin sinniere.
Erschrocken schüttelt sie nur noch den Kopf, bevor sie fortfährt.

„Ein Krieg gegen die wahrhafte Liebe, ist wie ein Krieg gegen sich selbst. Warum soll ich etwas unterdrücken, was mich ausmacht, denn all die Liebe die ich habe ist mit ihm. Wir sollten gegen die Prophezeiungen die in der Vernunft entstehen kämpfen, damit sie nicht selbst erfüllend werden.“

„Auch wenn ich keinen Einfluss auf die Zeit habe und egal was die Zeit noch bringen mag. Gleich wieviel von ihr noch vergehen mag, selbst wenn die gemeinsame Zeit vorbei sein sollte, ich werde ihn immer lieben und in mir tragen.“

Wie sie das alles ausgesprochen hatte, wurde ihr leicht ums Herz, als wenn jeder Stern an Himmel ihr gerade eine Antwort bringen mag. Sie schaute noch eine ganze Weile in die Weite der Nacht bis sich das Morgengrauen am Horizont ganz langsam ausbreitete.

“Nur die wahre Liebe kann verzeihen und verstehen, statt zu hassen, aber sie wird niemals vergehen.“,
sagte sie und verließ ihren Platz am Fenster und wusste ganz klar was jetzt zu tun war.

Sie ging an ihren Schreibtisch, knipste die Lampe an. Nahm ihren Füllfederhalter zur Hand und begann ihm zu schreiben. Ganz bei sich in ihrer Ruhe, Stille und Offenheit, ganz sie selbst und wie sie ist.

© by Emma

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 

 

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Links:

  1. Gedanken einer Nacht I
  2. Gedanken einer Nacht II
  3. Gedanken einer Nacht III
  4. Gedanken einer Nacht IV
  5. Gedanken einer Nacht V

Erstveröffentlichung:

 

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Gedanken einer Nacht VI – Emmas Welt

  1. Liebe SoSe, vielen Dank für diese Weiterveröffentlichung dieser Reihe.
    Eigentlich kann ich mich nicht oft genug bedanken, vor allem jetzt wo wir beim letzten Teil angekommen sind….

    Liebe Grüße an die
    Emma ;o)

    • Liebe Emma,

      ja schade, dass die Reihe schon zu Ende ist. Ich hätte wirklich noch sehr gerne einige Teile weitergepostet. Was ja nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht schreibst Du weiter … wir wissen ja nicht, was im Brief an ‚ihn‘ steht. …😉

      Ich werde demnächst die Reihe bzw. auch alle Deine schon im GnBK geposteten Videos im Blog Germanys next Kabinettsmitglieder stellen sich vor nochmal verlinken. Aktuell schaue ich gerade Emils Blog durch und kombiniere die von mir ausgewählten Blogs mit Bildern von Triloff. Wenn Du magst, dann schau doch einfach mal, wie es Dir gefällt. Einfach unter ‚Amazing next Kabinettsmitglieder‘ ‚Der Emil‘ bzw. ‚Triloff‘ anklicken.

      Vielleicht hättest Du Lust, die Bildauswahl für diese Blogverlinkungen mit mir zusammen zu machen. Vielleicht schauen wir mal bei Steff Adams oder bei Katharina Feld nach passenden Bildern?

      Einstweilen liebe Grüße,
      Deine SoSe

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