Wenn die Zeit koma-döst – snoozing coma … by Kivi

Der DJ wechselte das Tempo und er nippte am Wodka. Scheiße, lass und tanzen, sagte er noch, während die Bässe sich überschlugen. Und wir taten so, als würden wir tanzen während er mich flachlegte.

Dabei sahen wir uns recht selten und die Zeit koma-döste vor sich hin während mein Brustkorb explodierte. Alles explodierte. In Zeitlupe. Und irgendwie wurde mir übel. Ob es der Wodka war, oder die Gegenwart. Es war grausam. Und irgendwie gut. Panisch genial.
Seine Hände erzählten. Sie erzählte etwas langes und verstörtes, während er verbal versuchte sich zu freuen. Und sie erzählten noch lange, nachdem sein Mund vergass, was er sagen wollte. Und irgendwann gingen wir irgendwo hin. Nach Draußen. Erst nach links und dann zwei mal nach rechts. Aber eigentlich war es egal. Alles war egal, denn die Zeit ist älter geworden, da wo wir dann standen. Und seine Augen waren es auch. Sie waren älter als sonst und standen unverstanden in seinem Gesicht. Genauso wie unsere Welten.
Liebe ist eine dämliche Abhängigkeit, und abhängig ist der Dämliche, der liebt.
In Liebe,
(c)Kivi

 

 

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Eingeordnet unter Kivi Lake, Prosa

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