Arme Monster

 

Arme Monster,

die wandern in winzigen Schritten
schräg an versumpften Ufern entlang,
die riechen nach Einsamkeit,
die schlucken jedes winzige Lächeln,
die finden ihr eigenes Wunder immer zu spät.

Die haben in der Tasche
nur falsches Geld.
Unterwegs sind sie vor Angst graue
Verschwender der Liebe.

Sie haben
das Stichwort „Nichts“ aus der Über-
muttasche freimütig
verschenkt, die wandern
in winzigen schritten schräg an versumpften
ufern entlang, die finden
ihr eigenes wunder immer zu spät.

 

Angelika Janz

 

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Eingeordnet unter Angelika Janz, Lyrik

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