Alles Liebe und Beste für Dich, liebe Kathrin Elfman …

Kathrin Elfman / Blog

Mit diesem Satz fing in diesem Sommer etwas Wunderbares an. Eine wildfremde Frau fragte mich danach. Eine junge MTA im Krankenhaus, die während einer Routineuntersuchung ein CT meines Schädels anfertigte und das Bild auf dem Monitor betrachtete. Ihrem wachsamen Blick entging nicht die dunkle Linie. Eine alte Fraktur in der Schädelbasis. Von außen unsichtbar, verheilt, geheim. Verheilt?

Ich schaue sie ein paar Sekunden lang schweigend an, diese nette Frau, der es egal sein könnte. Egal sein sollte. Sie wartet geduldig. Die Sekunden werden länger. Dann zerbricht etwas. Kein Knochen diesmal. Aber es knirscht trotzdem in mir, irgendwo ganz tief.

In dem drögen Zimmer in der Radiologie habe ich es gesagt, laut und deutlich. Nein, kein Unfall. Absicht. Absicht der Frau, die »Mutti« genannt werden wollte, dafür dass sie mich an den Haaren, deren Rot sie ebenso verabscheute wie den Rest meines Wesens, durch die Wohnung schleifte und anschließend meinen Kopf…

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