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Kivi Lake – Verzweifelt

 

 

Verzweifelt. Vielleicht verloren.
Verirrt. Und fast erfroren
ohne Dich.
Verhungert an der Sucht.
Wie Eva. Ohne Frucht.
Ohne Dich.
Ich sag halt mich.
Schlag verbal mich.
Ich fleh‘ fass mich an.
Und Du greifst mich an.
Reist mich ran
und zerreist mich dann.
Um mich zusammen zu setzen.
Zu küssen die Fetzen.

Nichts ist so verzaubernd,
atemberaubend,
als zu sitzen mit Dir
an Deinem Klavier.
Nothing feels so sexy süß,
wie ein Kuss von Dir auf Bein‘ und Füß‘.
Nichts betäubt mehr meine Sucht
als zu lecken dein‘ Duft.

Und nichts macht mich irrer, als Kitsch für Dich zusammenzureimen.

yt

(c)

 

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Eingeordnet unter Kivi Lake, Lyrik

Leuchtfeuer (2)

 
Liebesbriefe (2)

 

… eingereicht von Leonie Lucas, 11 Juni 2010

 
……….

12.04 196… ….

.. ..

„Mein Liebster, du nennst mich „dein Licht“ und das möchte ich dir auch gern sein, doch gelingt mir dies auch wirklich aus der Ferne? Heute ging ich ins Dorf, der Großvater wollte Bier und Zigaretten, er ist immer noch sehr schwach und ich hatte ihm aus der Stadt nichts von dem Gewünschten mitbringen können. Wie sehr genoss ich den Spaziergang durch den Wald, sog ihn ein Duft nach Moos, Kiefern und Meer…“ (Daniel konnte nicht anders als es ihr von seinem Platz vor seiner kleinen, gemieteten Kate aus, gleich zu tun) „…Der Empfang im Laden von Frau Kruse, kam mir ein wenig kühler vor als sonst. Theresa, war auch da, sie herzte mich und hakte sich unter und als die alte Hansen nicht aufhören wollte, davon reden, wie glücklich du doch sein müsstest als Ehemann einer so schönen und reichen Frau, zog sie mich aus dem Geschäft. Ach, Liebster, liebte ich Frauen, ich würde deine Schwester vom Fleck weg heiraten. Die gute Seele begleitete mich nach Hause dort gab sie mir deinen Brief, der mich so traurig macht. Ach könnt ich dir doch Mut machen, dich lieben und schützen. Du hast ihr das „Ja“ verweigert, bist geflohen, aber nicht zurück zu mir, sondern hinaus zur See du willst niemand als nur mir gehören, schreibst du, und entschiedest dich für die See deren Unberechenbarkeit du leichter ertragen könntest, als die Gewissheit nie der meine sein zu dürfen. Ich will nicht mehr daran denken. Für mich bist du längst der meine…..

Ab heute werde ich jeden Abend. Das Leuchtfeuer entzünden, immer zu der dir bekannten Zeit. Ich werde es entzünden und an dich denken, hoffend du denkst zur selben Zeit an mich, sodass wir uns treffen. Irgendwo Fern und uns nah dann sind. Ich hier in der Heimat du weit in der Ferne auf einem Schiff. Einem Schiff von dem ich hoffe ,einst bringt es mich doch zu dir, und uns dorthin wo wir geborgen sind. Gemeinsam. Immer. Theresa drängt. Sie muss gehen und will sie dir diesen Brief doch noch heute schicken…..

Ich küsse dich, ich liebe dich, L.“….

.. ..

05.05.196……..

.. ..

Mein Liebster, ich habe Blumen vor dein Bild gestellt und einen Kuchen gebacken. Ja, ICH, habe ihn gebacken und Luischen nennt ihn köstlich. Sie ist hier, aber ohne Brief von dir, was mich sehr quält, und der Großvater, sie und ich denken deiner. Denn du hast heute Geburtstag. Liebster, ist es für dich ein glücklicher Tag. Wo bist du jetzt auf rauer See oder in einem exotischen Land, das dir so viel Neues bietet, dass du mich vergisst, mich und unseren Turm? Es stimmt mich traurig, so traurig, dass ich seit mehr als drei Wochen nicht von dir hörte. Hören- ach, könnte ich doch wie Theresa, auch mal deine Stimme am Telefon hören. Neulich riefst du sie aus irgendeinem fernen Land an. Sie konnte dich kaum verstehen und dennoch. Könnte ich dir doch nur sagen, wie sehr ich mich nach dir sehne, wie sehr ich dich begehre, immer begehren werde. Heute am Abend, zu unserer Stunde, werde ich eine Stück Kuchen und eine Kerze nehmen ,mich in das Licht unseres Turmes setzen, noch einmal ganz stark an dich denken, den Kuchen „gemeinsam“ mit dir essen. Damit dein neues Lebensjahr gut und liebevoll beginnt. Ich werde mir dein Gesicht vorstellen, mit deinen glänzenden Augen, die mich immer an alten Cognac erinnern, mit deinen weichen hellen Haaren, deinem Lächeln, das alle Sorgen vertreibt. Liebster, trägst du auch immer unseren Turm bei dir? Er schützt dich, glaub es mir, denn er trägt meine Liebe zu dir in sich. Er schützt dich und bringt dich sicher zurück. So wie das Leuchtfeuer unseres Turmes die andern Schiffer. Und so Gott will auch bald dich. Auf ewig, L.“….

.. ..

Daniel hielt einen Moment inne, er wusste nicht ob er bewegt oder wegen der doch einwenig kitschigen Wortwahl auch peinlich berührt war. Obwohl.. Hatte sich in der Liebe, hatte n sich die Worte mit denen man Liebe ausdrückt wirklich so geändert seit damals? Können innige Worte der Liebe je wirklich kitschig sein? „Mein Gott“, er musste ein wenig über sich lächeln nun übernimmst du sogar schon ihre Wortwahl…….

.. ..

25.05.196……

.. ..

„Liebster, immer noch kein Wort von dir. Was ist geschehen?….

Hast du mich vergessen? Dann möchte ich lieber sterben. Geht es dir schlecht, bist du erkrankt? Da möchte ich bei dir sein…..

Theresa kommt nicht mehr sooft, auch sie ist verliebt doch das weißt du sicher. Sie wird sich bald wirklich vermählen und in die Stadt ziehen. Dann sind wir alleine. Der Großvater, unser Turm , meine Liebe zu dir und ich. Liebster, geht es dir gut. So melde dich doch sobald es geht. L.“ ….

….

.. ..

 

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von | Januar 13, 2011 · 2:46 am

Ich schmecke deinen Himbeerkuss eingereicht von Meerestraum, 27 Mai 2010

 

Ich schmecke deinen Himbeerkuss,
gesenkt sind meine Lider.
Vergessen ist das täglich Muss,
ich lächle und sinke nieder.
Ich schmecke deine Pfirsichhaut,
sanft träumend, unter Kerzen.
Der Mond ins Fenster leuchtend schaut,
wir kichern und wir scherzen.
Ich schmecke deinen Apfelduft
im leichten Grau der Haare.
Ich liebe diese zarte Luft,
bin glücklich, all die Jahre.
 

(MS)
(2010)
(C) meerestraum

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von | Januar 12, 2011 · 11:35 pm

FÜR DICH!!!! … eingereicht von Kleine Seemöve, 3. Mai 2010

 

Kleine Seemöwe

FÜR DICH!!!!
Der Geruch deiner Haut
ist mir so vertraut,
er erinnert mich an
viele romantische
und wilde Zeiten,
die uns noch weiter in
unsere Zukunft begleiten
Zeiten,die mich an unsere
Liebe erinnern ……
Tief wie das Meer,
aufbrausend,unberechenbar,
berauschend,still & ruhig
und voller Träume, Hoffnung
und Leidenschaft
Doch nicht die Erinnerung
lässt mich in Liebe
schweben, denn noch immer
kannst du mir diese
wunderbaren Gefühle geben
Für immer möchte ich bei dir sein,
möchte den sinnlichen Duft deines
Körpers "erhaschen" und dich mit
all meinen Sinnen genüsslich
"vernaschen"
Und noch lange werde ich in deinen
starken Armen liegen,
mich an dich schmiegen,
um mit dir weit weg zu fliegen
Niemals mehr möchte ich
ohne Dich sein,
Du bist & und bleibst
mein Sonnenschein
ICH LIEBE DICH!

Kommentare:

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von | Dezember 1, 2010 · 10:02 pm

Königin der Nacht … eingereicht von meerestraum, 2. Mai 2010

 

Im Mondlicht geboren,
makellos schön,
in Nebelschleiern verhüllt
steht sie vor dir,
die Königin der Nacht.
Anmutig lächelnd
schmeichelt sie dir,
kokettiert mit deinem Herzen.
Ihre Haut schimmert,
sie bürstet ihr glänzendes, langes Haar
und überschwemmt dich mit ihren Reizen.
Wird sie dein Verhängnis?
Wie betäubt sitzt du auf der gebogenen Baumwurzel.
Sie brennt ihre Augen in deine Seele,
tiefer und tiefer.
Nimmt dir die Unschuld,
kraftvoll und überschwänglich.
Du erglühst unter ihren Händen.
Bist verwirrt von ihrem Duft.
Sanft schaukelt sie dich dann in den Schlaf des Vergessens.
 

(MS)
(2009)
(c) meerestraum

 
 

Kommentare:

  • Das Ministerium Für Liebe Bei diesem Gedicht erlaube ich mir doch mal eine liebespoetische Brechung und kommentiere selbstverfreilich mit Mozart, wem auch sonst …
     



 

  • Rebe Ratlos Flitze und ich haben die Zeilen gerne gelesen,weil es schön klingt und gut zum Regensonntag passt
     
  • Das Ministerium Für Liebe Liebe Käferprinzessin mit seltsamer Mieze,
    &auf jeden Fall sind die Zeilen schön, ich wollte und will niemanden beleidigen usw. Meine Assoziation bei ‚Königin der Nacht‘ ist nun mal sofort ‚Die Königin der Nacht‘, die ja auch die leidenschaftliche Kraft der Liebe, ins Destruktive gleitet, darstellt. Ich wollte diese Färbung einmal betonen, mehr nicht.
     

    Ich wünsche dir noch einen schönen Regensonntagabend, 
    die 
    Social Secretary
     
  • Next Miezekanzlerin Mit ner Königin kann ich dienen, und Nachts war er recht gern unterwegs, soweit ich weiß …
     

    • Das Ministerium Für Liebe Liebe next Miezekanzlerin,
       
      dank Dir für Queen. Die müssen es schon auch sein. Ich mache indes mit Klassik weiter, denn ich gestehe, Koloratursoprane und Countertenöre finde ich extrem sexy. ;-))
       
      Deshalb hier noch eine Queen of the Night …
       
  • Germanys next Bundeskabinett mag’s gerne fetzig, deshalb …
     
  • Ihr Lieben,
     
    diese Queen Of The Night ist aber auch nicht zu verachten …

     
  • Das Ministerium Für Liebe
     
    Oi, Bonny Tyler … another Great Queen of the Night … danke Germanys next Bundeskanzlerin …
     
    und das zweite Video verstehe ich zwar von der Sprache her nicht, doch das Filmchen versteht sich auch ohne Worte … ein reizender Zauberer des Lächelns …
     
  • Conpassione
     
    Sorry fuer die Verspaetung. Fuehle mich geehrt und bin erfreut, meinen Beitrag dazugeben zu duerfen.
     


    Viel Vergnuegen beim Zuhoeren.
     

    • Das Ministerium Für Liebe Wunderschön, liebe Conpassione,
       
      Du hast die Bilder und die Stimmung des Gedichtes mit der Musik von Craig Armstrong perfekt getroffen. Ich bin beeindruckt von Deiner Empathie.
       
      Ich habe ja Meerestraum schon von Dir geschrieben bzw. Dich ihr empfohlen, denn eigentlich gehört dieses Gedicht vertont. Dieses und/oder ein anderes von Meerestraum, wie auch andere hier eingereichte Gedichte.
       
      Ich bedanke mich bei Dir mit einer weiteren Mozart-Interpretation …
       
    • Germanys Next Bundeskanzlerin Wunder-wunder-wunderschön!
       
    • Marita S. Ich danke euch allen…:)))
       
  • nbsp;

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    von | Dezember 1, 2010 · 9:54 pm