Schlagwort-Archive: Haut

Bruderkußträger!

 
1000 Küsse (22)

 

Bruderkußträger!

 

Die Vernetzung von Schonkräften

Die Bruderkußträger
waren schon immer
die Gelangweilten.
Die Küssenden
dagegen
durch Feindeshand vernetzte
Falschwortmünder
mit trägen Entfernungsgrenzen
zwischen Haut-und Kuß-
geruch.

Wir wollen uns
den Küssern
entgegenlehnen,
ein kleines Geschick
zur Auslotung
geduldversprechender Witze
provozieren!
Als ob einer riefe:
„Versteh!“

Ich, Ihr, wir
lieben Witze,
die mit dem Menschenwort
für den Restausstoß von Verwertbarem
kokettieren und
enden.

Es mit solchen Säften
bewenden lassen,
bei aller Tiefe.

 

Angelika Janz

 

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Eingeordnet unter 1000 Küsse, Angelika Janz, Lyrik

Der Emil – Große Gefühle (Nº 330 #oneaday) und Triloff

 

Große Gefühle (Nº 330 #oneaday)

 

Ohne Titel, by Triloff

Ohne Titel, by Triloff

 

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Eingeordnet unter Bildende Kunst, Der Emil, Der Emil, Kurt Demmler, Liebesleben, Lyrik, Mahatma Gandhi, Malerei, Prosa, Triloff, Zitate

Fast schon ganz alles … eingereicht von Sybille Lengauer

Er sitzt im Schneidersitz auf der verschneiten Straße, trinkt Bier und scheint immun gegen den Frost zu sein. Energisch drückt er seinen mageren Rücken gegen ein Schaufenster, brüllt sein Mantra in die Welt hinaus:„Gimme some loooove, womman, gimme some loooove.“ Ein paar Passanten beschleunigen ihre Schritte. Seufzend geht ein Punk mit ausgewaschenem Iro neben ihm in die Hocke. „Na Digga, brauchste noch Pfand? Hab zwei Flaschen über, was sagste dazu, hä Kumpel?“ „Gimme some loooove, womman, gimme some loooove“, lautet die Antwort. Spucketropfen fliegen. „Okay, ich pack se in deine Tüte, hab noch wat vor. Kannst ja später in Park kommen, Digga.“ „Gimme some loooove?“ Kopfschüttelnd steht der Punk wieder auf, drückt die Knie durch und geht Richtung Innenstadt davon.

Er sitzt nur weiter auf der Straße, das Bier jetzt leer, der Pappbecher auch, der vor ihm steht und langsam im Bodenfrost festwächst. Rhythmisch bewegt er den Körper zu der Melodie in seinem Kopf. „Gimme some loooove, womman, gimme some loooove!“

„Sieht dir wieder ähnlich, den ganzen Tag fett auf der Couch sitzen und die Bude versiffen lassen, blöde Schlampe!“ Das ist Vaters Mantra und Mutter weiß, was jetzt kommt. Wie jeden Abend versucht sie, seinen Schlägen auszuweichen, ist aber viel zu betrunken. Gesoffen hat er auch, aber schlagen kann er dann immer noch, vor allem seine Frau. Und das macht er jetzt. Mit Hingabe. Im Nebenzimmer hockt der Filius, hat selbst ein blaues Auge, weil er verdammt schlechte Noten nach Haus gebracht hat. Er hört nicht, was Mutter kreischt, denn er presst die Kopfhörer seines Walkmans fest gegen die Ohren. „Gimme some loooove, womman…“ singt irgendwer, er hat keine Ahnung von wem die Nummer ist. Die Kassette hat er einem Schulkollegen aus der Tasche gezogen, als er Turnen schwänzte. Morgen fahren die anderen auf Klassenfahrt. Sportwoche. Aber Vater meinte, die Idee, dass er da mitfahren könne, kann er sich direkt in den blöden Arsch schieben. Und dann hagelte es blaue Flecken. Er drückt den Repeate-Knopf und in der kurzen Zeit, während die Kassette zurückspult, hört er aus dem Nebenzimmer schluchzendes Heulen. „Gimme some loooove, womman, gimme some loooove“ murmelt er. Drückt seinen schmerzenden Rücken gegen das speckige Kinderbett und versteht den Rest des Textes überhaupt nicht.

„Alter, was ist denn das für ein Pisser?!“ empört sich eine Stimme. Beine kommen in sein Blickfeld, er sieht Turnschuhe und eine Blue-Jeans. „So ein verfickter Penner, hockt hier auf der Straße und brüllt die Leute über den Haufen, hat der sie noch alle?!“ regt sich die Stimme weiter auf und überschlägt sich dabei pubertär. „Pisser“ zischt es und die Turnschuhe treten ihn aus dem Schneidersitz. Er kippt einfach zur Seite, hebt zögerlich eine Hand. „Gimme some loooove, womman?“ „Alter, ich geb dir gleich was ganz anderes!“ herrschen ihn die Turnschuhe an und ein paar Sneakers daneben kichern. Die Schuhe beginnen einen Tanz auf seinem Körper, treten ihn in den Bauch, treten gegen seinen Kopf, treten in seine Weichteile. „Du scheiß Penner!“ lachen die Sneakers und zielen auf seinen Mund. Er spuckt Blut und Zähne. Eine Flasche kracht auf seinen Schädel.

„Weißt du, was ich wirklich an dir mag?“ fragt sie ihn, nachdem er leise gefragt hat, ob sie mit ihm ausgeht. „Weiß ich nicht.“ murmelt er verzagt und wird rot. „Ich auch nicht.“ meint sie und stolziert unter dem gegacker ihrer Freundinnen davon. Er zuckt wie ein geschlagener Hund. Blickt sich verlegen um und hat das Gefühl, dass der gesamte Schulhof mit dem Finger auf ihn zeigt. Geschlagen schlurft er vom Feld, nie Eroberer, nie Held und schwört sich, dass er nie wieder mit Mädchen reden wird. Er schließt sich im Klo ein. Setzt sich seinen Walkman auf die Ohren. „Gimme some loooove, womman, gimme some loooove!“ schallt es aus den Kopfhörern. Aus seiner Tasche holt er Klebstoff und eine zerfledderte Plastiktüte. Inhaliert bis er fast ohnmächtig wird.

„Scheiße, ich glaub der Pisser ist hinüber.“ sagen die Turnschuhe und treten zur Sicherheit noch einmal hinterher. „Fuck, Alter, lass jetzt endlich, ich hab keinen Bock mehr!“ greinen die Sneakers. Kleine Blutspritzer kleben an ihnen. Plötzlich zuckt Blaulicht über sie hinweg. Schnell rennen sie davon. Etwas später beugt sich ein Polizist über den reglosen Körper. „Ich glaube für den brauchen wir keinen Krankenwagen mehr.“ stellt er trocken fest.

„Ich liebe dich“ flüstert sie ihm zärtlich ins Ohr, während er die weiche Haut an ihrem Hals streichelt. „Ich liebe dich wirklich“, wiederholt sie und schaut ihm dabei tief in die Augen. „Aber ich muss dir etwas sagen.“ Er schaut zurück, in diese wunderschönen, blauen Augen und versinkt in ihrem Blick. „Ich hab mich für das Kunststudium in Berlin beworben und sie haben mich genommen. Ich zieh nach den Sommerferien nach Berlin.“ Er wacht schlagartig aus seiner Trance auf. „Ich denke, wir werden uns dann nicht mehr oft sehen, denn das Studium ist sehr anstrengend und außerdem hast du nen Job hier und ich glaube nicht, dass du mit nach Berlin kommen wirst, oder?“ Der letzte Satz ist keine echte Frage. Das hört er genau. „Natürlich werde ich dir schreiben und außerdem kannst du mich ja manchmal besuchen, aber ich glaube es macht echt keinen Sinn, wenn wir weiter zusammen bleiben. Weißt du was ich meine?“ Das war eine Frage. Er kennt die Antwort. Nickt. „Ich hab dir unseren Song aufgenommen, du weißt schon, der den du mir vorgespielt hast, als wir uns das erste Mal geküsst haben. Auf der Kassette ist nur die eine Nummer, damit du nicht immer zurückspulen musst. Ich liebe dich wirklich, vergiss mich bitte nicht.“

„Hast du schon gehört, den Rastaman hats neulich erwischt, den haben sie weggetreten.“ erzählt ein paar Tage später ein Mädel dem Punk. „Scheiße, ehrlich?“ fragt der und kneift wütend die Augen zusammen. „Diese Wichser, das ist dieses Jahr schon der dritte Penner, den sie umgebracht haben.“ „Ja, stand gestern auch in der Zeitung.“ sagt das Mädel und drück ihm mitleidig die Schulter. „Angeblich war er erst 33, kannst du dir das vorstellen? Dachte immer er wär schon älter. Außerdem haben sie geschrieben, dass die Stadt jetzt wieder verstärkt Kontrollen fahren will.“ Der Punk spuckt nur wütend auf den Boden. „Weißt du, dass er mir einmal eine Kassette geschenkt hat? Meinte sie würde mir helfen, wenn es mal ganz dick kommen würde. Hab keine Ahnung was da drauf ist, hab nix wo ich sie abspielen könnte.“ Er gießt einen Schluck seines Bieres auf den Boden. „Hier Digga, das ist für dich.“ brummt er müde. „Ich glaub meine Mutter hat noch einen Kassettenspieler zu Hause, den kann ich dir mitbringen, wenn du Bock hast. Dann kannst mal reinhören, scheint ihm ja viel bedeutet zu haben.“ „Fast schon ganz alles“, murmelt der Punk traurig „fast schon ganz alles.“

© Sybille Lengauer

Sybilles Bücherwelt

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von | März 15, 2011 · 12:43 pm

Deine Hände … eingereicht von Dirk Juschkat

 
Deine Hände

 
Die Farbe schmutzig grau
und Haut, die aufgefalten;
mit Adern dunkelblau,
kannst eine Last kaum halten.

Doch hast du nie beklagt,
es sei dir was zu schwer;
und nie hast du gesagt,
du könntest es nicht mehr.

Jahrzehntelanges Tun
von morgens früh bis spät –
die Zeit um auszuruhn
war immer dünn gesät.

Welch Liebe, welche Kraft,
hast du dadurch gegeben;
was du alles geschafft
damit in deinem Leben.

Bist lange fort von hier,
von denen, die dich lieben;
die Hände wie Papier –
ein Bild, das mir geblieben.

 
Quelle: Deine Hände von Dirk Juschkat

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von | Februar 18, 2011 · 1:37 pm

Leuchtfeuer (1)

 
Liebesbriefe (1)

 

… eingereicht von Leonie Lucas, 10 Juni 2010

 
……….

21.03.196……

.. ..

„Mein Liebster, dies kleine Abbild „unseres“ Turmes, soll dir sagen, welche Schachzüge das Leben auch für dich bereit hält, wohin die Wogen des Schicksals dich auch tragen- wie ein Leuchtturm den Schiffern den Weg nach Hause weist, so werde auch ich immer da sein für dich, dir ein Licht im Dunkeln sein, dich finden, wenn du noch suchst…“ ….

Daniel legte das vergilbte Stück zurück vor sich auf den Gartentisch. Er betrachtete die Schachfigur, einen der weißen Läufer. Die Figur war detailverliebt im Stil eines Leuchtturms bemalt worden: der abgerundete obere Teil, wirkte haargenau wie die Plattform eines echten Leuchtturmes samt Brüstung, signalroten Dach und der nach allen 4 Himmelsrichtungen leuchtenden Lampen. Daniel musste schmunzeln, die Absenderin, diese Liebeserklärung, war offensichtlich keine Schachspielerin, denn sonst hätte sie doch einen Turm genommen um einen Turm zu symbolisieren. Oder hatte sie ihn gewählt, weil er irgendwie ein Phallussymbol war. Traumverloren strich er über die alte Seemannsjacke in deren tiefen Taschen, er die Figur, mehrere Briefe und eine kleine Zigarrenkiste mit liebevoll gehüteten Erinnerungen, wie Steinen, halb zerbrochenen Muscheln und Ähnlichem, gefunden hatte. Die Jacke selbst hatte er hier in der Walachei wie Johannes es nennen würde, in dem Trödelladen eines alten Mannes gefunden. Eines Seebärens, wie er allen herrschenden Klischees nicht besser entsprechen konnte. Sie hatte ordentlich in eine Kleiderhülle gepackt in einer großen Kiste gelegen, und ihn magisch angezogen. Der Preis war ihm überteuert erschienen, doch jetzt, da er so langsam ein Geheimnis nach dem anderen entdeckte… Nach einem weiterem Schluck Bier las er weiter: „Ich wünsche dir so sehr, dass du in ihren Armen so glücklich wirst wie ich es in den deinen immer war. Noch immer spüre ich deine sanfte Berührung auf meiner Haut, habe seit Tagen keine Feuer mehr gemacht, aus Angst, die Wärme nähme deinen Geruch, der immer noch in der Luft hängt mit fort und ließe mich zurück allein und leer. Heute ist Frühlingsanfang, doch in meiner Seele ist tiefster Winter. Ach, kämst du doch zu mir zurück. Macht sie dich auch glücklich? Ist ihr Vater gut zu dir. Ach, alles, Liebster, wirklich alles möchte ich wissen. Doch mit dem Turm trägst du auch meine ganze Liebe bei dir- und meinen Schutz…..

Ich küsse dich, L“….

.. ..

„Noch jemand, der unglücklich liebt.“ Daniel sah hinaus aufs Meer. In der Ferne sah er einen Leuchtturm, weiß mit roter Galerie. Ob das wohl Der Turm von L. und ihrem Geliebten war? ….

.. ..

.. ..

….

02.04.196……

„Mein Liebster, heute ist er also da, der schwärzeste Tag in meinem Leben. Du hast ihr dein „Ja-Wort gegeben, dass du mir in deinem letzten Brief noch einmal schriebst, du liebtest nur mich macht den Schmerz noch größer, zerreißt das Herz mir umso mehr. Es ist Abend, ich sitze hier im flackernden Licht unseres Turms. Großvater liegt krank im Häuschen nebenan in unserer guten Stube. Auch sein Herz schmerzt, wenn auch aus anderem Grunde. So zünde ich das Leuchtfeuer heute an, schaue in die Richtung wo ich dich vermute und weine. Was machst du jetzt? Tanzt du noch mit ihr, oder liegt sie bebend schon in deinen Armen, machst du sie ganz zu der deinen gerade jetzt? Sicher liegt sie gerne bei dir. Wie kann sie es auch nicht genießen, wie kann sie nicht immer mehr und mehr Liebe und Zärtlichkeit wollen von dir, der mir den Himmel auf Erden gab. Auch wenn es nun die Hölle ist. Und du? Findest du bei ihr was ich dir nicht geben kann? Ich wünsche dir dass sie dich glücklich macht. Ewig. Und wünsch euch beiden zur Hölle. Für immer…..

L.“….

.. ..

Fortsetzung folgt …

 

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von | Januar 13, 2011 · 2:44 am

Haut auf Haut … eingereicht von Meerestraum, 03 Juni 2010

 

Seine Haut auf ihrer Haut,
zwei heiße Körper auf einem
weißen, kalten Seidentuch,
im Innern aufgewühlt,
nicht voeneinander lassend,
miteinander tanzend.
Lippen begegnen sich in der Faszination
der gerade erlebten Intensität.
Hände erkunden
in der Hitze der Sehnsucht nacheinander alle Türen.
Die Schlüssel immer wieder ein Geheimnis
und doch vertraut.
Ihre drängende Leidenschaft katapultiert sie
in Atemlosigkeit.
Das anfängliche Kribbeln öffnet sich zu
einem Gefühl der unbeschreiblichen Erfüllung.
Kraft und Sanftheit wechseln,
Düfte berauschen sie und
sie vertiefen ihre Seelen ineinander,
um von den Säften der Unendlichkeit zu kosten.
 

(MS)
(2010)
(C) meerestraum
 

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von | Januar 13, 2011 · 12:32 am

Zweisam … eingereicht von Leonie Lucas, 02 Juni 2010

Zweisam
 

Nebliger Dampf – heiß fließendes Wasser:
tropfende Feuchtigkeit auf der Haut.
Der bloße Gedanke an deine Berührungen – an dich:
Feuchtigkeit fließend zwischen den Schenkeln.
Unruhig hoffendes Verlangen,
wundervoll heftiges Atemlos sein.
Ersehnen deiner Hände die streicheln und fordern,
Hingabe versprechen mit steigender Lust
Erfüllung erwarten mit stetiger Leidenschaft.
Weiche Lippen, sanft gierige Zunge
erforschen Regionen, die sich willig öffnen –
empfangen wartend auf sanfter Härte,
– harte Sanftheit rhythmischer Stöße.
Deinen ganzen Körper spürend, das Tempo dirigierend.
Oder auf dich hinunter schauend,
die Freiheit meines Körpers spüren
wie auch Gebundenheit an dich genießen,
die mich entführt in neue Welten
wo Nichts alles ist und alles Nichts.
Wo Farben grell leuchtend verschwinden
um zum Feuerwerk zu explodieren. Und wir mit ihm
Verschmolzen allein gemeinsam
in dem Augenblick der auf immer vergeht
und sich doch stets wiederholt.
Alles vergessen um was zählt zu spüren
total und ganz: eins mit sich.
Ganz ohne reale weltliche Welt
Zweisame Einzigartigkeit voll strömenden Lebens.
 

(c) Leonie Lucas

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von | Januar 12, 2011 · 11:58 pm

Zitternd auf zweierlei Weisen (mit geschlossenen Augen) … eingereicht von Kivi, 12 Mai 2010

Nein, mein Schatz,
ich schlafe nicht.
Kriege Dich…,
krieg‘ alles mit.

 

Fühle Deine
brennendheiße,
zaghaftküssend‘,
zitterndleise
Fingerspitzen
schattenweise
streichelnd gleitend
auf der Reise.
Sie liebkosen
vorsichtig
meine Lider.
Fast richtig
die Haut berührend,
schleichen sie
(die Luft erglühend
gleiten sie)
über meine roten Wangen.
Küssen sie
mit zärtlichlangem,
schlingendweichem
Streicheln.
Atem?
Ich fühl‘ Atem,
spür‘ die Nähe
Deiner Lippen.
Sie sind da…
mir ganz nah.
Fühle bloß
Dein‘ Atemstoß,
welcher zitternd
ganz geballt,
prallt an meine Lippen…
Halt!
Plötzlich wird es wieder kalt.
Lässt mich zittern.
Alles schallt.
Frost… legt sich schnell,
mit Gewalt…
über mich…
mir wird ganz kalt…
 

Zitternd bin ich kurz davor
meine Lider zu öffnen. Dich zu suchen.
 

Doch nein…
Nein.
Wie ein Kissenschlag.
Deine Lippen.
Deine Fingerspitzen.
Deine Hände.
Dein Atem.
 
 

(c)Kivi
 

Zitternd auf zweierlei Weisen (mit geschlossenen Augen) … Erstveröffentlichung in Kivis Blog, bitte hier anklicken

 
„möge die liebe den kalten frühling entfrosten “ 😉

liebstes,
kivi

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von | Januar 12, 2011 · 9:42 pm