Schlagwort-Archive: Nacht

Sybille Lengauer – Gibt’s dieses Leben auch mit Aussicht? (Eine Liebeserklärung zu später Stunde))

 

Gibt’s dieses Leben auch mit Aussicht? (Eine Liebeserklärung zu später Stunde))

 

Ich weiß keine Antwort. Bin ratlos im Lustschloss. Ein wenig atmen, dann verweht noch
ein Tag.
Wer hat diesen Hirnstau bestellt?

Ich bin konfus ohne Kompass, kein Schimmer wozu ich noch bin.
Aber wenn ich mir anseh, wie ich mit dir hier im Nichts steh, dann ist das gar nicht mal
schlimm.

Ich hab keine Ahnung. Kein bisschen Planung. Ein wenig trippeln, dann vergeht auch die
Nacht. Macht es Spaß, wenn man sich so lang quält?

Ich weiß keine Antwort. Bin rastlos im Luftschloss. Ist dieses Leben echt „echt“?
Doch wenn ich dich spüre, dich im Fallen berühre, dann ist es so gar nicht mal schlecht.

Ich frage mich lustlos. Im Hals einen Froschkloß. Ein wenig trocknen, dann verdorrt noch
ein Tag.
Wer ist noch im Spiel und wer raus?

Ich weiß keine Antwort. Weiß nicht wer überhaupt zählt. Aber wenn ich dich küsse, dich im
Stillen vermisse, dann gibt es hier nichts das mich quält.

Ich hab keine Ahnung. Heuchle Seelenentrahmung. Ein wenig gießen, dann verrinnt auch die
Nacht. Warum spielt mich kein anderer aus?

Ich frage mich lustlos. Im Hals einen Froschkloß. Hat diese Schinderei Sinn? Doch wenn ich
dich fühle, in deinen Haarwurzeln wühle, dann weiß ich genau dass ich bin.

 
© Sybille Lengauer

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lyrik, Sybille Lengauer

Gedanken einer Nacht VI – Emmas Welt

 
Liebesbriefe (17)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Alle Menschen die sie liebt, hat sie losgelassen und sie trägt sie in ihrem Herzen und in ihrer Verbundenheit. Hat sie ihn wirklich losgelassen oder ist da mehr? Wieso reicht ihr diese spürbare Verbindung ohne einen weiteren Kontakt nicht aus? Wieso kann sie nicht einfach vernünftig sein und alles so laufen lassen wie es in diesem Moment ist? Wie sie beide, jeder aus seiner eigenen Sicht annehmen das es vernünftig und somit richtig wäre. Warum denkt jeder von beiden, dass er den anderen nicht gut tun würde und Schaden zufügen würde? Weiterlesen

2 Kommentare

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Freunde des Liebesministeriums - Friends of the Ministry of Love, Liebesbriefe, Prosa

Emmas Welt – Gedanken einer Nacht V

 
Liebesbriefe (16)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Sie lebt ohne Gedanken in einer Leere, die einfach nur ist. Doch es hat nichts mit Leben, erfahren und spüren zu tun. Innere Kälte umschließt sie, bei dem erkennen dessen und es schaudert sie. „Worin liegt die Bedeutung?“, ist eine Frage, die sie sich seit dem immer wieder stellt, genauso wie die vergangene Frage, „Wer bin ich?“. Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Freunde des Liebesministeriums - Friends of the Ministry of Love, Prosa

Emmas Welt – Gedanken einer Nacht IV

 
Liebesbriefe (15)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Was für ein Leben will er führen, wenn er nicht mehr wünscht, hofft, ihm alles bedeutungslos und sinnlos erscheint? Wenn sich alles im Nichts auflöst und man sich gehindert fühlt an den Dingen die einen erfüllen. Nur weil die Vernunft immer und immer wieder deutlich sagt, das kannst du nicht machen. Ständig darauf bedacht das man niemand schadet und verletzt.
Immer mehr kämpft sie gegen die Tränen an, die ganz langsam und beharrlich versuchen in ihr aufzusteigen. Weiterlesen

4 Kommentare

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Freunde des Liebesministeriums - Friends of the Ministry of Love, Prosa

Emmas Welt – Gedanken einer Nacht III

 
Liebesbriefe (14)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Er ist so sehr viel mehr als nur die Liebe ihres Lebens. So sehr viel mehr als nur der Geliebte und nur der beste Freund. Sie sind einfach eins. Eins in den Dingen die sie in ihrer Tiefe bewegten und schmerzten. In all den Angelegenheiten die sie für sinnvoll und richtig erachteten und all die Türen die sie sich gegenseitig wiesen und öffneten. Weiterlesen

5 Kommentare

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Prosa

Emmas Welt – Gedanken einer Nacht II

 
Liebesbriefe (13)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Sie sieht ihn wieder vor ihrem geistigen Auge, so wie er in diesem Traum vor ihr stand. Mit seinem ernsten und doch so liebevoll und sorgenden Blick. Wehmut und Sehnsucht machen sich in ihr breit Alles was jetzt in ihr aufbricht kann sie nicht mehr von sich weisen und zurückhalten. Zu schwer ist der Schmerz der dies auslöste. Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Prosa

Emmas Welt – Gedanken einer Nacht I

 
Liebesbriefe (12)

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ ԼƠƔЄ ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Gedanken einer Nacht

 

ღ•●♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥●•ღ

 
Schweißgebadet schreckt sie aus dem Schlaf heraus. Schon wieder hatte sie von ihm geträumt. Es ist alles so wirr, so viele Bilder die in ihrem Geist noch nachhallen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, das weiß sie, doch mehr wird sie auch nicht in Erfahrung bringen können.

Diese Vernunft, immer nur vernünftig sein. Spürte sie doch die ganzen letzten Tage, das etwas nicht stimmt, doch sie wollte dem Gefühl nicht nachgehen und nun verfolgt es sie in die Träume. Weiterlesen

9 Kommentare

Eingeordnet unter Emma, Emmas Welt, Freunde des Liebesministeriums - Friends of the Ministry of Love, Prosa

Ich denke an Dich … von Uwe Kampmann

 
Ich denke an Dich

Die Lieblichkeit Deiner Worte erreicht mich und weckt meine Gefühle,
tief und heiss möchte ich auf Dir reisen,
auf Deinen Anhöhen ruhen.
In der Tiefe mich an Deiner Lava wärmen,
Dich von meiner Essenz kosten lassen
und Deinem inneren Blick in die Augen schauen.

Im Licht der Kerzen möchte ich dich flackern sehen,
deine Hände spüren wie sie nach der Liebe greifen,
im Wind deine Haare wehen sehen.
Wie ein Schleier liegst Du auf mir
ohne zu verbergen was uns treibt,
die Nacht verbirgt uns vor den Augen.

Du ahnst meine Waffen und glättest sie wie Seide,
ich spüre deine Scheu auf der Flucht,
deine Lippen öffnen sich zum Kuss
lang und tief, leise im Raum
betrete ich dein Gemach.
Drei Worte des Verlangens in Deinem Ohr
Dein Stöhnen sagt ja und streckt sich mir entgegen.

Meine Hände erfassen Dich von hinten,
von vorn umschliesst die Blüte den Stiel
wie eine Woge im Rausch türmt sich Dein Schrei,
das Meer reisst Dich in die Tiefe;
nass und feucht versinkst Du im Rausch Deiner Sinne
strudeln und wölben mit Glanz in den Augen,
wild liegst Du in der Seide.

Nichts kann uns halten, nur die Lust der Worte
begleiten uns wild, geil und ungehalten
von hier, kein Weg führt zurück
verlassen wir unsere Haut und giessen ineinander
aus dem Kelch der Blume. Der saftige Stiel
tropft wie im Regen, nass und feucht,
die Frucht unserer Liebe rinnt aus Dir.

Der Blick unserer Augen erfasst unser Lächeln,
leise verlieren sich die Worte,
die Hände suchen das Vergangene.
Ein Kuss erneuert den Bund, tief und heiss
drei Worte erreichen Dein Ohr.
Du bist noch seelig trunken von meiner Essenz,
die Träume sind wahr, wir müssen nur leben.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lyrik, Uwe Kampmann