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High (Kusslyrik) – Kivi

 

1000 Küsse (21)

 

 

Wenn Hände sich küssen.
Wenn Finger beschließen
durch Deine zu fließen.
Die Augen genießen.
Weggleiten.
Sich schließen.
Und Lippen nicht denken,
sich öffnen.
Umschließen
den Atem.
Und fühlen
die zarten
Kuppen,
die streicheln.
Und warten.
Und sehnen,
sich heben
zu dir.
Berühren dich,
schmecken dich leicht weg von hier.
Wenn…
die Luft mir wegbleibt. Sich herumtreibt bei dir.
Wenn… ja wenn alles nur flüstert vorm Schrei,
dann bringt mich das Ganze zur Grenze vom High.

(c)Kivi

 

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Der Emil – Große Gefühle (Nº 330 #oneaday) und Triloff

 

Große Gefühle (Nº 330 #oneaday)

 

Ohne Titel, by Triloff

Ohne Titel, by Triloff

 

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Zweisam … eingereicht von Leonie Lucas, 02 Juni 2010

Zweisam
 

Nebliger Dampf – heiß fließendes Wasser:
tropfende Feuchtigkeit auf der Haut.
Der bloße Gedanke an deine Berührungen – an dich:
Feuchtigkeit fließend zwischen den Schenkeln.
Unruhig hoffendes Verlangen,
wundervoll heftiges Atemlos sein.
Ersehnen deiner Hände die streicheln und fordern,
Hingabe versprechen mit steigender Lust
Erfüllung erwarten mit stetiger Leidenschaft.
Weiche Lippen, sanft gierige Zunge
erforschen Regionen, die sich willig öffnen –
empfangen wartend auf sanfter Härte,
– harte Sanftheit rhythmischer Stöße.
Deinen ganzen Körper spürend, das Tempo dirigierend.
Oder auf dich hinunter schauend,
die Freiheit meines Körpers spüren
wie auch Gebundenheit an dich genießen,
die mich entführt in neue Welten
wo Nichts alles ist und alles Nichts.
Wo Farben grell leuchtend verschwinden
um zum Feuerwerk zu explodieren. Und wir mit ihm
Verschmolzen allein gemeinsam
in dem Augenblick der auf immer vergeht
und sich doch stets wiederholt.
Alles vergessen um was zählt zu spüren
total und ganz: eins mit sich.
Ganz ohne reale weltliche Welt
Zweisame Einzigartigkeit voll strömenden Lebens.
 

(c) Leonie Lucas

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von | Januar 12, 2011 · 11:58 pm

Unerfüllt … eingereicht von Meerestraum, 13. Mai 2010

 

Ihr Körper in ein Laken eingeschlungen
im einzigartig violetten Licht
des anbrechenden Tages
Ein Herz, das pocht in einer fliehenden Nacht
Ein Herz, wo Sehnsüchte spürbar nah
Erbarmungslos tanzen die Gedanken,
verzehren sich nach ihm,
der nicht mehr kommen wird
Die Liebe, die sie nicht mehr spüren wird,
lastet unerträglich ……
 

(MS)
(2010)
(C) meerestraum

Friedrich Schiller, Kabale und Liebe (alle Bildrechte bei Marita Schellack)

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von | Januar 12, 2011 · 10:00 pm